Schlangenzüchtungen mit Nebenwirkungen


Königsphytons gibt es in vielen verschiedenen Züchtungen. Etliche davon haben das Ziel, die Färbung der Haut zu verändern. Hier tun sich insbesondere Spezialzüchtungen aus den USA hervor. Zu den beliebtesten so entstehenden Varietäten gehören Schlangen mit einer sogenannten Spider-Färbung. Die schwarzen Anteile der Schlangenfärbung sind hier derart gering und verdünnt, dass die Farbe an ein Spinnennetz erinnert, daher auch der Name.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Züchtungen wie etwa Honeybee, Killerbee, Bumblebee, Coral Bee, Butterbee, Piebald-Spinner, Coconut Piebald, Calico-Spider, Yellowbelly, Ghost, Stingerbee, Leopard, Piebald Pinstripe und viele andere mehr.

Doch solche Züchtungen tun den Tieren nicht immer gut. Weit verbreitet bei Zuchttieren ist das Wobbler-Syndrom. (Engl. to wobble bedeutet so viel wie wackeln.) Die Symptome sind Orientierungslosigkeit mit fehlendem Umkehrreflex, Krämpfe der Streckmuskulatur, unsichere Bewegungen und das Wobbeln. Die Schlangen verlieren die motorische Kontrolle über ihren Kopf und Nacken, teilweise zeigen sich am ganzen Körper Zuckungen. Die Symptome treten erst nach mehreren Lebensmonaten auf.

Grund für diese nicht heilbare Störung ist wahrscheinlich ein genetischer Zusammenhang in der embryologischen Entwicklung zwischen Haut und Nervensystem.

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